Bakterien wie Blumen

Ein in Schleifen verlaufendes Gebilde, ein DNA-Strang, der an den Schriftzug eines Graffitis erinnert, Formen, die über das Papier zu schweben scheinen, Bakterien, deren Aussehen an Blumen oder Eiskristalle denken lässt – CHRIS FIRCHOW, gebürtige Berlinerin, entlehnt ihre reduzierte künstlerische Sprache dem Formenrepertoire der Zellbiologie, wobei nicht die detailgetreue Wiedergabe im Vordergrund steht, sondern das …

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Sammeln und spielen

Papier – ELLI GRAETZ bedruckt es mit Holz, Linoleum oder anderen Materialien, zerschneidet, faltet oder zerreißt es. Es entstehen Collagen, Monotypien. Sie sammelt, spielt, oft geschieht es unbewusst. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Natur. Die Künstlerin bewegt sich zwischen gegenständlicher und abstrakter Darstellung, lässt dem Betrachter viel Spielraum für eigene Gedanken. Dabei spielen Muster, Strukturen …

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Mit Schablonen auf Papier

Noch bevor sich FRANZISKA ZÄNKER in der Kunst für das Material Holz entschied, war ihre „erste Liebe“ das Papier. Und bis heute kann sie nicht davon lassen. Seit inzwischen mehr als 15 Jahren arbeitet sie mit Schablonen auf Papier. Es entstehen Bilder, trotz Schablonen nie wiederholbar, oder aus verschiedenen Bögen zusammengesetzte Collagen. Sie spielt gern …

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found at home: Inselbücher

Zentrum für Papier-Muster im Rausch-Buntpapier-Inselbücher

Wohl in den meisten Bücherregalen der DDR fanden (und finden) sich Inselbücher. Malerei und Grafik, Dramatik und Lyrik – die schmalen Bändchen versammelten Klassik und Moderne, immer gebunden in gut gestaltete Musterpapiere. „Die Insel-Bücherei ist eine seit 1912 bestehende Buchreihe des Insel Verlags. […] Die durch ihre farbigen Musterpapiere sowie ihr Titel- und Rückenschild weitgehend …

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found at home: Anfang

Zentrum für Papier-Muster im Rausch-Found at home-Muster

Auf der Suche nach Buntpapieren streiften PETRA WALTER-MOLL und UTE FÜRSTENBERG durch Keller und Kammern, stöberten in Bücherregalen und Schubladen. Sie fanden Cover und Vorsatzpapiere, Dosen und Deckel, Koffer und Schachteln. Nichtweggeworfenes und Gehütetes, wahrscheinlich Wertloses und vermeintlich Wertvolles. Muster aus verschiedenen Zeiten und immer die Frage „Wie wurde das gemacht?“. Ein guter Anfang.